"Von Pfiff und Saitenspiel" : Musikinstrumente im Narrenschiff des Sebastian Brant. Ose & Erik, K. Concerto : das Magazin für Alte Musik, 13(112):18--20, 1996.
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The literature of fools was born in 1494 when Sebastian Brant, a professor of law and poetry at the Universität Basel, published the book Das Narrenschiff, which describes the various ways people can go insane and the tools that are needed to become a fool. Bagpipes are duly associated with madness whereas the lute and harp represent wisdom, an association that dates back to the Middle Ages when string instruments symbolized divine harmony., [unedited non–English abstract received by RILM] Die Geburtsstunde der Narrenliteratur scheint in das Jahr 1494 zu fallen, als ein Professor für Jura und Poesie der Universität Basel namens Sebastian Brant eine Schrift unter dem Titel vff die Vasenaht veröffentlichte. In diesem Werk werden nicht nur die verschiedenen Möglichkeiten menschlicher Entgleisungen vorgeführt, sondern auch Instrumente dem Narrentum zugeordnet. Demnach verbindet sich das Spielen der Sackpfeife mit Narrheit, während Laute und Harfe im Zusammenhang mit Weisheit zu stehen scheinen. Die Gründe der Zuordnung sind offensichtlich in der mittelalterlichen Tradition beheimatet, wonach die Saiteninstrumente Harfe und Laute als Abbild göttlicher Harmonie galten.
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  journal = {Concerto : das Magazin für Alte Musik},
  author = {Ose, Karsten Erik},
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  keywords = {Aérophone, Cordophone, Cornemuse, Littérature, Organologie},
  pages = {18--20}
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