Glaube an ein Leben nach dem Tod. Terwey, M. In Pollack,Detlef, Borowik,Irena, & Jagodzinski,Wolfgang, editors, Religiöser Wandel in den postkommunistischen Ländern Ost-und Mitteleuropas, pages 179-203. Ergon Verlag, Würzburg, 1998. (ALLBUS)
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"Die Gesellschaften Europas durchlaufen gegenwärtig einen beschleunigten sozialen Wandel, der auch religiöse und andere weltanschauliche Subjektivationen tangiert. Beiträge über neueres religiöses 'patchwork' haben einen hohen Stellenwert in öffentlichen Debatten. Dennoch ist in Deutschland bezüglich des Glaubens an ein 'Leben nach dem Tod' und anderer religiöser Ideen eine weitreichende Bindung an die Volkskirchen und Christlichkeit zu beobachten. Internationale Vergleiche von Alterskohorten zeigen andererseits eine erhebliche Heterogenität in den Verbreitungen zentraler Glaubensvorstellungen. Dies gilt auch für ehemals sozialistische Gesellschaften. Die Akzeptanz mancher christlicher Grundideen ist selbst im weitreichend entchristianisierten Ostdeutschland heute nicht seltener geworden als in einigen anderen europäischen Ländern mit prima facie noch relativ weit verbreiteter Kirchlichkeit. Obgleich schließlich technische und wissenschaftliche Zugewinne bisherige menschliche Bedingtheiten transzendierbar erscheinen lassen, gibt es bislang nur wenig Anzeichen für eine generelle Ausbreitung von "neuheidnischen" oder technisch begründeten Vorstellungen über ein 'Leben nach dem Tod'." Terwey verwendet neben dem ISSP 1991 und dem World Value Survey 1990-93 den ALLBUS 1991
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