Lernen im Zeitalter der Daten: mobile, micro, game-based?. Beyer, A. November, 2019.
Lernen im Zeitalter der Daten: mobile, micro, game-based? [link]Paper  doi  abstract   bibtex   
Im Zeitalter der Digitalisierung und des Datenüberschusses verändert sich das Lernen grundlegend. Die Integration digitaler Technologien in Bildung, Arbeit und Freizeit führt zu einer Dominanz von Daten, die sich von Information und Wissen unterscheiden. Lernen wird zunehmend durch mobile, mikro- und spielbasierte Ansätze geprägt, die auf Effizienz, Personalisierung und Motivation abzielen. Mobile Learning ermöglicht den Zugriff auf Lerninhalte jederzeit und ortsunabhängig, Mikrolernen fokussiert auf kurze, präzise Lerneinheiten zur Fertigkeitsentwicklung, während game-based Learning durch spielerische Elemente die aktive Beteiligung und Motivation steigert. Dennoch bestehen Herausforderungen wie die Gefahr von Ermüdung, mangelnde Selbststeuerung oder eine unzureichende Verbindung von Spiel- und Lernmodus. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Trennung von digitalem und analogem Lernen eine falsche Dichotomie darstellt. Erfolgreiches Lernen erfordert Struktur, Aktivität und qualitatives Feedback – unabhängig von der Mediumwahl. Im 21. Jahrhundert ist ein versierter Umgang mit digitalen Medien und Methoden zwingend notwendig, um Kompetenzen wie Suchen, Kommunizieren, Produzieren, Problemlösen und Reflektieren zu entwickeln. Ziel bleibt die Mündigkeit des Einzelnen, um selbstbestimmt und aktiv im vernetzten, interdisziplinären Lebensraum zu handeln.
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	address = {Philipps-Universität Marburg},
	type = {Talk},
	title = {Lernen im {Zeitalter} der {Daten}: mobile, micro, game-based?},
	copyright = {All rights reserved},
	url = {https://doi.org/10.5281/zenodo.3676041},
	doi = {10.5281/zenodo.3676041},
	abstract = {Im Zeitalter der Digitalisierung und des Datenüberschusses verändert sich das Lernen grundlegend. Die Integration digitaler Technologien in Bildung, Arbeit und Freizeit führt zu einer Dominanz von Daten, die sich von Information und Wissen unterscheiden. Lernen wird zunehmend durch mobile, mikro- und spielbasierte Ansätze geprägt, die auf Effizienz, Personalisierung und Motivation abzielen. Mobile Learning ermöglicht den Zugriff auf Lerninhalte jederzeit und ortsunabhängig, Mikrolernen fokussiert auf kurze, präzise Lerneinheiten zur Fertigkeitsentwicklung, während game-based Learning durch spielerische Elemente die aktive Beteiligung und Motivation steigert. Dennoch bestehen Herausforderungen wie die Gefahr von Ermüdung, mangelnde Selbststeuerung oder eine unzureichende Verbindung von Spiel- und Lernmodus. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Trennung von digitalem und analogem Lernen eine falsche Dichotomie darstellt. Erfolgreiches Lernen erfordert Struktur, Aktivität und qualitatives Feedback – unabhängig von der Mediumwahl. Im 21. Jahrhundert ist ein versierter Umgang mit digitalen Medien und Methoden zwingend notwendig, um Kompetenzen wie Suchen, Kommunizieren, Produzieren, Problemlösen und Reflektieren zu entwickeln. Ziel bleibt die Mündigkeit des Einzelnen, um selbstbestimmt und aktiv im vernetzten, interdisziplinären Lebensraum zu handeln.},
	author = {Beyer, Andrea},
	month = nov,
	year = {2019},
	keywords = {Digital Transformation, Learning, didaktisches Design},
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