Lieber krank und arbeitslos als „nur“ arbeitslos? Die Auswirkungen der Medikalisierung von arbeitslosen Personen auf Stigmatisierungsprozesse. Linden, P., Reibling, N., & Krayter, S. Zeitschrift für Sozialreform, 64(4):431–461, De Gruyter Oldenbourg, December, 2018.
Paper doi abstract bibtex Die Integration von (langzeit-)arbeitslosen Personen ist eine zentrale Herausforderung für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Aktivierung und die damit verknüpfte Konditionalität von Sozialleistungen haben bedeutende Implikationen für die Wahrnehmung von arbeitslosen Personen, die immer häufiger Stigmatisierungen erleben. Gesundheitliche Einschränkungen oder Behinderungen, die als einziger Grund für die Anerkennung einer (befristet) eingeschränkten Beschäftigungsfähigkeit gelten und eine Verknüpfung von Sozialleistungsbezug und Freistellung von der verpflichtenden Arbeitsaufnahme ermöglichen, erhalten damit eine neue Bedeutung. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob die Medikalisierung der Arbeitslosigkeit Stigmatisierung verringert. Wir untersuchen daher mit Daten des Panels „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung“ (PASS) den Einfluss der Freistellung auf die wahrgenommene Stigmatisierung. Entropie-balancierte, multivariate OLS-Regressionen zeigen kein signifikant vermindertes Stigma für freigestellte Personen.
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