Cotoneaster Nebrodensis. Nechwatal, J. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag.
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Cotoneaster nebrodensis, die Filzige Zwergmispel, ist ein 1-3 m hoher, sommergrüner, unbewehrter Strauch von ästig-aufrechtem Wuchs, der in Gebirgsregionen des südlichen Mittel- sowie Südeuropas beheimatet ist. Die allgemein nur selten bis zerstreut vorkommende Art ist der Gemeinen Zwergmispel (C. integerrimus), mit der sie sich Teile des Verbreitungsgebietes teilt, sehr ähnlich, jedoch insgesamt größer und kräftiger. Ähnlich wie C. integerrimus gilt die Art als wärmeliebend und lichtbedürftig und kommt bevorzugt auf sonnigen, felsigen Hängen sowie in lichten, trockenen Wäldern auf kalkreichem Untergrund vor. Namengebend und charakteristisch für die Art ist die deutliche und ausdauernde Behaarung der meisten Organe, so der Triebe, der Blattoberseiten, der Blütenstiele sowie der Kelchblätter. Die unscheinbaren, kleinen, oft leicht rosafarbenen Blüten stehen in bis zu 12-blütigen Doldentrauben und werden aufgrund ihres besonderen Aufbaus meist von Wespen bestäubt. Auch die Früchte, erbsengroße, fast kugelige, rote Steinäpfel, sind bei C. nebrodensis deutlich behaart. Die Filzige Zwergmispel ist aufgrund des großen Angebots an Cotoneaster-Arten mit höherem Zierwert gärtnerisch ohne jede Bedeutung und fehlt dementsprechend sowohl in Gärten und Parks als auch in den Sortimenten der Baumschulen fast völlig.
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