Araucaria Montana. Nimsch, H. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag.
Araucaria Montana [link]Paper  abstract   bibtex   
"Nirgendwo sonst auf der Erde findet sich auf engstem Raum eine solche Ansammlung archaischer Gewächse wie auf Neukaledonien. Wegen ihres einzigartigen Reichtums an Koniferen hat man von einem - "paradis des conifères" - gesprochen ". Diese Aussage von GOLTE wird dem Besucher von Nouvelle-Calédonie schon im Bereich des Flughafens Tontouta durch das Natur-Wahrzeichen der Insel, die hohen, ausgesprochen schlanken, säulenförmigen Araukarien verdeutlicht. Die Araukarien von Nouvelle-Calédonie sind nur ein kleiner Teil der Inselflora mit ca. 3000 indigenen Arten. Mit über 75 % Anteil an Endemiten ist die reiche Flora der Insel mit anderen ozeanischen Floren vergleichbar. Seit etwa 100 Millionen Jahren ist Nouvelle-Calédonie isoliert. Das erklärt das reliktartige Vorkommen zahlreicher urtümlicher Pflanzensippen. Auf den ultrabasischen Standorten in den Gebirgslagen erreicht der Endemitenanteil, der auch einige Araukarien-Arten einschließt, fast 100 %. Mit insgesamt 15 Gymnospermengattungen besitzt Nouvelle-Calédonie die größte Diversität an Gymnospermen. In diesem Zusammenhang ist auch nachzuvollziehen, dass eine der zugehörigen Inseln im Süden von ihrem Entdecker wegen des dominierenden Ausblicks auf hohe und schlanke Araukarien "Ile des Pins" genannt wurde. Auch heute noch sind dort kleinere vorgelagerte Inseln völlig mit Araukarien überwachsen und vermitteln so ein sonst ungewohntes Bild von Nadelbäumen im Südpazifik.
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  author = {Nimsch, H.},
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  date = {2008},
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  isbn = {978-3-527-67851-8},
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