Alnus Glutinosa. Pietzarka, U. and Roloff, A. In Roloff, A.; Weisgerber, H.; Lang, U. M.; Stimm, B.; and Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 2000.
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Ihr geringes Lebensalter von maximal 100 bis 120 Jahren, das insbesondere in der Jugend hohe Lichtbedürfnis sowie ihre Raschwüchsigkeit weisen Alnus glutinosa als typische Pionierbaumart aus. Sie unterliegt damit auf den meisten Standorten der Konkurrenz der anderen heimischen Laubbaumarten. Dagegen ist sie auf ausgesprochen nassen, ganzjährig grundwasserbeeinflussten oder zeitweise überschwemmten Standorten, also typischen Niedermoorstandorten, allen anderen heimischen Baumarten dauerhaft überlegen, so dass es dort zur Ausbildung von Reinbeständen kommt. In Deutschland finden sich derartige Bestände insbesondere in der nordostdeutschen Tiefebene, wie zum Beispiel im Spreewald südlich von Berlin. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Schwarz-Erle nach der Buche die zweitwichtigste Wirtschaftsbaumart. Mit Hilfe von Actinomyceten in bis zu apfelgroß en, knolligen Anschwellungen der Wurzeln, kann die Schwarz-Erle erhebliche Mengen Luftstickstoff binden und dadurch den Boden verbessern. Der häufig benutzte deutsche Name Rot-Erle sollte der in Nordamerika heimischen Alnus rubra vorbehalten bleiben.
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