Cupressus Sempervirens. Raddi, P. & Panconesi, A. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag.
Cupressus Sempervirens [link]Paper  abstract   bibtex   
Seit frühesten Zeiten werden Zypressen von Menschen genutzt, denn sie verfügen über hervorragende ökologische Eigenschaften und haben ein sehr wertvolles Holz. Im Mittelmeerraum stellte Zypressenholz, insbesondere das von C. sempervirens, jahrhundertelang ein wichtiges Rohmaterial für die zivilisatorische Entwicklung dar. Allerdings waren die natürlichen Holzvorräte der Art von vornherein recht gering, so dass die Mittelmeerländer schon frühzeitig begannen, Echte Zypressen in weitem Umfang zu kultivieren. C. sempervirens gehört zu jenen Wirtschaftsholzarten, die sich für Aufforstungen auf Kalk- und Tonböden sowie auf trockenen und armen Standorten infolge hoher Anpassungsfähigkeit und Dürretoleranz gut bewährt haben. Die Art ist aber nicht nur aus ökonomischen Gründen wertvoll, sondern auch als ästhetisches Element in Parks und Gärten, an historischen Plätzen und als charakteristischer Alleebaum aufs engste mit der mediterranen Landschaft verbunden. Das gilt insbesondere für die Toskana. Seit Jahrhunderten wird sie überdies in der Nähe sakraler Bauten und auf Friedhöfen angebaut. Viele Menschen sehen in ihr ein Symbol für Ewigkeit, Hoffnung und Andacht. Seit den Zeiten der Römer werden Zypressen mit Erfolg für Windschutzstreifen verwendet. In einigen, gegen kalte Winde exponierten Lagen ist es ohne den Anbau schützender Zypressenreihen unmöglich, Obstplantagen zu betreiben.
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