Institutionalized Organizations: Formal Structure as Myth and Ceremony. Sandhu, S. In Spiller, R., Rudeloff, C., & Döbler, T., editors, Schlüsselwerke: Theorien (in) der Kommunikationswissenschaft, pages 227–238. Springer Fachmedien, Wiesbaden, 2022.
Institutionalized Organizations: Formal Structure as Myth and Ceremony [link]Paper  doi  abstract   bibtex   
Die Entwicklung des soziologischen Neo-Institutionalismus ist ohne den Beitrag von John W. Meyer nur schwer vorstellbar. In einem der meistzitierten Aufsätze der Organisations- und Managementforschung hinterfragen Meyer & Rowan (1977) die herkömmliche Perspektive auf die Organisation als arbeitsteilige Zweckorganisation und erzwingen den Blick hinter die Fassade auf implizite Erwartungsstrukturen, rituelles Handeln und Entkopplung. Der „neue“ Institutionalismus ist phänomenologisch geprägt und grenzt sich so von kontingenztheoretischen Erklärungsansätzen ab und betont stattdessen den Einfluss impliziter kultureller Erwartungen und Normen. Auf makrosoziologischer Ebene gilt Meyer als Begründer der „World Society“-Forschung, die in der Tradition Max Webers stehend die Globalisierung organisationaler Strukturen untersucht.
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	urldate = {2023-10-11},
	booktitle = {Schlüsselwerke: {Theorien} (in) der {Kommunikationswissenschaft}},
	publisher = {Springer Fachmedien},
	author = {Sandhu, Swaran},
	editor = {Spiller, Ralf and Rudeloff, Christian and Döbler, Thomas},
	year = {2022},
	doi = {10.1007/978-3-658-37354-2_15},
	keywords = {Entkopplung, Institutionelle Theorie, Legitimität, Neo-Institutionalismus, Organisationskommunikation, Rationalitätsmythos, Sozialkonstruktivismus, Weltkultur},
	pages = {227--238},
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