Buxus Sempervirens. Schmidt, C., Pietzarka, U., & Roloff, A. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 2004.
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Buxus sempervirens ist ein immergrünes, xeromorphes Gehölz, das bis zu 600 Jahre alt werden kann. Die Schwerpunkte seines geteilten Verbreitungsgebietes liegen in Spanien und Frankreich bzw. auf dem Balkan und an der türkischen Schwarzmeerküste. Meist wächst er strauchförmig und wird bis zu 4 m hoch, im Chosta Naturreservat bei Sochi am Schwarzen Meer werden bis zu 16 m hohe Bäume beschrieben. Der Buchsbaum ist eine der schattentolerantesten europäischen Gehölzarten. Auch gehört er zu den alkaloidreichsten Pflanzen; seine Blätter und Früchte sind giftig. Bezüglich des Standortes ist B. sempervirens relativ anspruchslos; er reagiert allerdings empfindlich auf saure oder verdichtete Böden und verträgt keine Staunässe. Er spielte wegen seiner guten Schnittverträglichkeit eine bedeutende Rolle in der Gartenkunst des Barock und der Renaissance. In Deutschland steht die Art unter Naturschutz. Der Name Buxus stammt von der griechischen Bezeichnung "pyxos" für den Buchsbaum. Sie ist nah verwandt mit "pyxis" = Büchse und weist auf die Verwendung des Holzes für Arzneibüchsen und andere kleine Gebrauchsgegenstände hin. Im 19. Jahrhundert wurden groß e Mengen des wertvollen Holzes für die Herstellung von Weberschiffchen genutzt. Heute werden nur noch wertvolle Einlegearbeiten und Holzschnitte aus Buchsholz angefertigt, das schwerer als Wasser sein kann.
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