Cornus Mas. Schütt, P. and Lang, U. M. In Roloff, A.; Weisgerber, H.; Lang, U. M.; Stimm, B.; and Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 1994.
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Eine sommergrüne, in Mittel- und Südeuropa heimische, wärmeliebende Art, die im Norden des Areals vorwiegend strauchförmig aufwächst, auf dem Balkan und in Kleinasien aber zu einem 10 m hohen und 45 cm starken, kleinen Baum werden kann. Ihr Höchstalter dürfte deutlich über 100 Jahre hinausgehen. Wegen der schon im März erscheinenden, leuchtend gelben Blütenstände und wegen der essbaren, vielfältig zu verwendenden Früchte wurde sie - insbesondere im Süden - seit altersher gern kultiviert. Ihre Namensgebung geht auf Theophrast (um 300 v. Chr.) zurück. Die Kornelkirsche kommt im Flachland wie in den Bergen natürlich vor. Im Raum Bozen wächst sie noch in 1200 m, im Wallis sogar in 1530 m Höhe ü. NN. Das Zentrum der natürlichen Verbreitung liegt in SO-Europa. Die Nordgrenze verläuft bei Paris, kreuzt Süd-Belgien, Westfalen und Thüringen und geht weiter über Böhmen bis nach Galizien. Im Süden schließ t das Areal Kleinasien ein, im Südosten endet es im Kaukasus (ca. 1400 m ü. NN.). Als Beispiel für die derzeitige Situation in Mitteleuropa mögen die Ergebnisse einer bayerischen C. mas-Inventur dienen. Hier gilt die Art als "potentiell gefährdet". Sie wird zwar häufig kultiviert, kommt aber fast nur noch in der südlichen Frankenalb, in der Lechebene und im Donaumoos natürlich vor.
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