Guajacum Officinale. Schütt, P. & Lang, U. M. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 1995.
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Unter den sechs Pockholz liefernden neotropischen Guajacum-Arten ist G. officinale die wirtschaftlich wichtigste. Das liegt weniger an Qualitätsunterschieden als an den etwas größ eren Abmaß en, in denen das extrem schwere, harte und dauerhafte Holz auf den Markt gelangt. Wie G. sanctum so wird auch G. officinale heutzutage hauptsächlich als Spezialholz für den Einsatz an Stellen höchster mechanischer Beanspruchung verwendet. Die schmierstoffartigen Eigenschaften des im Kernholz enthaltenen Harzgummis machen es dafür geeignet. Anders in früheren Jahrhunderten, als die Heilwirkung gegen zahlreiche Krankheiten, insbesondere gegen Syphilis, im Mittelpunkt des Interesses stand. G. officinale ist auf den Inseln der Karibik, in Teilen Mittelamerikas und im Norden Südamerikas zuhause. Sie wächst nur langsam und wird zu einem immergrünen, hübsch blühenden, kleinen Baum mit dichter, runder Krone und glänzend dunkelgrünen Blättern.
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