Ligustrum Vulgare. Schütt, P. & Lang, U. M. In Roloff, A., Weisgerber, H., Lang, U. M., Stimm, B., & Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 1995.
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Eine sommer- bis wintergrüne, maximal 5 m hohe einheimische Strauchart mit starkem Regenerationsvermögen, die zwar als Bienentracht und als Heckenpflanze seit alten Zeiten geschätzt wird, aber dennoch keinen unmittelbaren Nutzen für den Menschen abwirft. Die schwarzen Ligusterbeeren sind giftverdächtig. L. vulgare kommt in vielen Teilen Europas natürlich vor. Der Verlauf der nördlichen und der östlichen Arealgrenze ist allerdings nicht eindeutig feststellbar. Teils wird der Süden der britischen Inseln einbezogen, teils nicht. Ebenso verhält es sich mit Skandinavien, Ostpreuß en, Polen und Teilen der Ukraine. Die Ostgrenze verläuft durch das westliche Asien, der Kaukasus ist einbezogen. Vorkommen in Nordafrika (um 1500 m) und an der Südspitze des italienischen Festlandes begrenzen das Areal nach Süden. Der Liguster ist eine Pflanze des Flachlandes und der mittleren Gebirgslagen. In den Bayerischen Alpen erreicht er 950 m, in Nordtirol 1400 m, im Wallis und im Kaukasus 1500 m ü. NN.
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