Yucca Brevifolia. Schütt, P. and Lang, U. M. In Roloff, A.; Weisgerber, H.; Lang, U. M.; Stimm, B.; and Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag, Weinheim, 1994.
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Mit maximal 10 m Höhe stellt Y. brevifolia die größ te der baumförmigen Palmlilien dar und ist zugleich der Charakterbaum der Mojave-Wüste im südöstlichen Californien. Die immergrüne Art ist wegen ihres höchst pittoresken, malerischen Erscheinungsbildes, ihrer vermeintlichen Verbindung zum Mormonen-Glauben und ihrer offenkundigen Lebensfähigkeit unter extremen ökologischen Bedingungen geradezu populär. Ihr Trivialname soll auf eine Gruppe von Mormonen zurückgehen, denen im Jahre 1857 auf der Wanderung von Utah nach Californien die unbekannten Bäume wie Propheten erschienen, deren ausgebreitete Arme den Weg ins gelobte Land wiesen. Ganz anders J.C. FREMONT, welcher 1844 auf einer seiner Expeditionen Proben entnahm, die Art als steif und plump bezeichnete und sie den am meisten abstoß enden Baum des Pflanzenreiches nannte. Der Josuabaum hat keinerlei wirtschaftliche Bedeutung; er bietet jedoch in einer unwirtlichen Umwelt manchen Tieren Unterschlupf, Nistgelegenheit und Nahrung.
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