Zitieren in juristischen Arbeiten. Stüber, S. 2006.
Zitieren in juristischen Arbeiten [pdf]Paper  abstract   bibtex   
Wer häufiger schriftliche juristische Ausarbeitungen liest, seien es Haus- oder Seminararbeiten von Studierenden oder auch Entwürfe von Doktorarbeiten, kennt die Probleme, die die Autoren beim Zitieren haben. Dass es diese Probleme immer wieder gibt, ist kein Wunder. Denn wer Hilfe sucht, wird von den Ausbildenden meist allein gelassen. Zwar enthalten viele Anleitungen zum juristischen Arbeiten und auch eine Reihe von Fallsammlungen Hinweise zum Zitieren. Sie sind aber häufig nicht in sich konsistent und/oder bieten in Zweifelsfällen keine Lösung. Beim Verfassen meiner Doktorarbeit hatte ich das Glück, eine hervorragende Lehrerin für diese Formalien zu haben. Brigitte Wagner aus Flintbek bei Kiel – im Hauptberuf Hochschulsekretärin – las in ihrer Freizeit Haus- und Seminararbeiten, Promotions- und Habilitationsschriften Korrektur. Aufgrund ihrer dabei gemachten Erfahrungen hat sie Leitfäden für das Erstellen von juristischen Haus- und Seminararbeiten sowie von Dissertationen geschrieben. Dabei spielte das juristische Zitieren eine bedeutende Rolle. Sie hat mich gelehrt, dass Formalien nicht als unnötige Förmelei oder gar Bevormundung aufgefasst werden sollten. Deren Beachtung zwinge zu sauberer und effektiver Arbeit, weshalb der Nutzen weit über den Selbstzweck hinaus gehe. Über viele Tipps in den Leitfäden habe ich mit Brigitte Wagner diskutiert; so konnten wir sie nach und nach erweitern und verbessern. Am 7. Januar 2004 ist Brigitte Wagner plötzlich und unerwartet kurz nach Vollendung ihres 57. Lebensjahres gestorben. Zu ihrem Gedenken und als – hoffentlich wertvolle – Hilfe für alle, die juristische Arbeiten verfassen, zeigt diese kleine Schrift die wichtigsten Zitierregeln auf und liefert für die Problemfälle Lösungsvorschläge. Bei den „Regeln“ handelt es sich nicht um zwingende Gebote, sondern vielmehr um Konventionen innerhalb der juristischen Literatur, deren Beachtung schlicht sinnvoll ist. Soweit diese auch anders gehandhabt werden, wird darauf verwiesen und dargelegt, warum wie vorgeschlagen verfahren werden sollte. Auch gibt es Unterschiede beim Zitieren in Hausarbeiten und Dissertationen; auf diese wird ebenso hingewiesen.
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Beim Verfassen meiner Doktorarbeit hatte ich das Glück, eine hervorragende Lehrerin für diese Formalien zu haben. Brigitte Wagner aus Flintbek bei Kiel – im Hauptberuf Hochschulsekretärin  – las in ihrer Freizeit Haus- und Seminararbeiten, Promotions- und Habilitationsschriften Korrektur. Aufgrund ihrer dabei gemachten Erfahrungen hat sie Leitfäden für das Erstellen von juristischen Haus- und Seminararbeiten sowie von Dissertationen geschrieben. Dabei spielte das juristische Zitieren eine bedeutende Rolle. Sie hat mich gelehrt, dass Formalien nicht als unnötige Förmelei oder gar Bevormundung aufgefasst werden sollten. Deren Beachtung zwinge zu sauberer und effektiver Arbeit, weshalb der Nutzen weit über den Selbstzweck hinaus gehe. Über viele Tipps in den Leitfäden habe ich mit Brigitte Wagner diskutiert; so konnten wir sie nach und nach erweitern und verbessern.
Am 7. Januar 2004 ist Brigitte Wagner plötzlich und unerwartet kurz nach Vollendung ihres 57. Lebensjahres gestorben.
Zu ihrem Gedenken und als – hoffentlich wertvolle – Hilfe für alle, die juristische Arbeiten verfassen, zeigt diese kleine Schrift die wichtigsten Zitierregeln auf und liefert für die Problemfälle Lösungsvorschläge. Bei den „Regeln“ handelt es sich nicht um zwingende Gebote, sondern vielmehr um Konventionen innerhalb der juristischen Literatur, deren Beachtung schlicht  sinnvoll  ist. Soweit diese auch anders gehandhabt werden, wird darauf verwiesen und dargelegt, warum wie vorgeschlagen verfahren werden sollte. Auch gibt es Unterschiede beim Zitieren in Hausarbeiten und Dissertationen; auf diese wird ebenso hingewiesen.},
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