Plover Calls of the Netherlands : archaeological finds and living tradition. Tamboer, A. In Hickmann, E. & Eichmann, R., editors, Musikarchäologische Quellengruppen : Bodenurkunden, mündliche Überlieferung, Aufzeichnung, of Studien zur Musikarchäologie, pages 181–192. Leidorf, Rahden, 2004.
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Simple, small bone pipes, flutes with one mouth-hole and with none, have been found in the Netherlands. These are fipple flutes with internal holes with window and labium. They date back to the Middle Ages and into the 16th c. Contemporary records provide no details about their construction and function, however modern Holland provides clues about the construction and use of these archaeological pipes, since similar pipes are used today by birdcatchers to lure plovers into their nets. These instruments are generally made by the birdcatchers themselves out of bone or wood with a great deal of care and precision, as the pipes are highly valued. Treatises on hunting and other 17th-c. literature bridge the timespan between the early archaeological pipes and those of the 20th-21st c. Tradition and written descriptions prove that the simple archaeological pipes of the Netherlands are not isolated phenomena, but elements of a continuous and living tradition., [unedited non–English abstract received by RILM] In den Niederlanden wurden einfache kleine Knochenpfeifen, -flöten mit einem Blasloch und ohne ein solches gefunden. Es handelt sich um Innenspaltflöten mit Aufschnitt und Schneide. Sie datieren ins Mittelalter und ins 16. Jahrhundert. Details zu ihrer Bauweise und Funktion sind von zeitgenössischen Schriftzeugnissen nicht herzuleiten. Aus dem modernen niederländischen Umfeld ergeben sich aber Hinweise auf die Konstruktion und den Gebrauch dieser archäologischen Pfeifen, denn Pfeifen ähnlichen Typs werden bis heute von Vogelfängern dazu benutzt, Regenpfeifer in ihre Fangnetze zu locken. Die Instrumente werden von den Vogelfängern selbst meist aus Knochen oder Holz hergestellt, worauf sie viel Sorgfalt und Detailgenauigkeit verwenden, weil die Pfeifen hoch geschätzt sind. Die Zeitspanne zwischen den frühen archäologischen Pfeifen und denen des 20./21. Jahrhunderts wird in der Traditionsbildung von Jagdabhandlungen und anderer Literatur des 17. Jahrhunderts überbrückt. Brauchtum und schriftliche Darstellungen belegen, dass die schlichten archäologischen Pfeifen in den Niederlanden keine isolierten Erscheinungen, sondern Bestandteile einer kontinuierlichen, lebendigen Traditionskette sind.
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	booktitle = {Musikarchäologische {Quellengruppen} : {Bodenurkunden}, mündliche Überlieferung, {Aufzeichnung}},
	publisher = {Leidorf},
	author = {Tamboer, Annemies},
	editor = {Hickmann, Ellen and Eichmann, Ricardo},
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	keywords = {Archéologie, Aérophone, Flûte, Organologie},
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