Ginkgo Biloba. Tredici, P. D. In Roloff, A.; Weisgerber, H.; Lang, U. M.; Stimm, B.; and Schütt, P., editors, Enzyklopädie Der Holzgewächse: Handbuch Und Atlas Der Dendrologie. Wiley-Vch Verlag.
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Ginkgo biloba, die letzte noch lebende Art einer im Mesozoikum weit verbreiteten Gattung, stammt aus China und wird in vielen Ländern des gemäßigten Klimas als Parkbaum angebaut. Das natürliche Areal läßt sich schwer rekonstruieren. Die laubabwerfende, meist 20 bis 30 m hoch werdende Art gehört zu den Gymnospermen mit flächigen Blättern. Sie durchläuft - gemessen an den rezenten Koniferen - eine deutlich primitivere generative Entwicklung und bildet an langen Stielen inserierte, essbare Samen. Diese haben in Asien viel zur Beliebtheit des Ginkgo beigetragen. In Europa und Nordamerika schätzt man indessen eher die sehr dekorative, sich im Herbst leuchtend gelb verfärbende Belaubung. Wegen seiner Anspruchslosigkeit und der Unempfindlichkeit gegen Luftschadstoffe ist Ginkgo oft der einzig dauerhafte Park- und Straßenbaum in großen Städten. Höchst bemerkenswert ist überdies die weitgehende Resistenz gegen Insektenfraß sowie gegenüber pilzlichen, bakteriellen und virösen Krankheiten. Ginkgo-Blätter enthalten Inhaltsstoffe, die in Präparaten zur Förderung der cerebralen Durchblutung medizinische Anwendung finden.
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